Dienstag, 14. Oktober 2014

Experiment 1b

Haben heute so wirklich mit unserer eigentlichen Aufgabe begonnen: Die Vermessung der Pflanzen auf den Versuchsflächen. Dazu sind wir extra früh aufgestanden um wieder den Morgen und Vormittag zu nutzen, wenn die Sonne noch nicht ganz so heruntersticht.
Im Moment vermessen wir die Flächen des Experiments 1b, welches verschiedene Wasserquantitäten und Bewässerungsmethoden an 3 verschiedenen Pflanzenarten, nämlich Tectona grandis (Teak), Gmelina arborea ('White Teak') und Khaya senegalensis (Afrikanisches Mahagoni) erproben soll. Es gibt 3 verschiedene Wassermengen und 4 verschiedene Bewässerungssysteme, also 12 Kombinationen. Auf einem Plot werden alle 12 Kombinationen an einer Baumart getestet. Für jede Kombination existiert also pro Plot eine Reihe mit 10 Pflanzen, insgesamt also 120 Pflanzen pro Plot. 3 Plots, jeweils mit den verschiedenen Baumarten, werden in einem Block zusammengefasst, von diesen Blocks gibt es insgesamt 4 Stück um mehr Daten zu generieren und eine Absicherung zu haben, falls mal ein Plot oder ein Block ausfällt. Das macht also in Summe 4x3x120 = 1440 Pflanzen für Experiment 1b. Für jede Pflanzen werden gewisse Kriterien erhoben oder gemessen, die da wären Höhe, Länge, Wurzelhalsdurchmesser, Basis der Krone, Ansatzpunkt der breitesten Krone, Breite der breitesten Krone, Vitalität (in 4 Stufen), Qualität (in 4 Stufen), Schaden (in 4 Stufen), und Schadensart (5 Arten).

Heute haben wir den ganzen Tag über immerhin fast 520 Pflanzen vermessen, da wir eine ungerade Anzahl an Leuten waren (Sebastian, Jens, Mohammed, Mahmoud (zwei ägyptische Studenten, die mit uns zum Vermessen hier sind) und ich) und ein Aufnahmeteam aus 2 Personen besteht, nämlich einem der misst und einem der schreibt, konnten wir leider nur 2 Teams bilden; wir hatten eigentlich gehofft genug Leute für mindestens 3 Teams zu sein. So konnte immerhin jedoch Jens am Vormittag schon mal ein paar Blattproben für seine Forschungsarbeit einsammeln und am Nachmittag machte ich mich direkt an die Digitalisierung der Daten, die auch noch vor Ort gemacht werden sollte, damit man eventuelle Fehler direkt entdecken und noch mal auf den Versuchsflächen überprüfen kann.

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